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Sicher durch den Herbst: Die besten Tipps für den Strassenverkehr in der Schweiz

28.11.2025

Sicher unterwegs im Herbst: Die wichtigsten Tipps für den Strassenverkehr in der Schweiz

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verändert sich auch der Strassenverkehr. Nebel, Dunkelheit, nasses Laub und erste Frostschichten machen das Fahren anspruchsvoller. Damit Sie sicher und entspannt durch die kalte Jahreszeit kommen, haben wir die wichtigsten Tipps für den Herbstverkehr in der Schweiz zusammengestellt.


1. Jetzt auf Winterreifen umstellen: Mehr Sicherheit bei Kälte

Sobald die Temperaturen unter 7 °C sinken, verlieren Sommerreifen an Haftung. Winterreifen hingegen bieten auch bei Kälte, Nässe und Bodenfrost deutlich besseren Grip – und damit kürzere Bremswege.

Merken Sie sich die Faustregel:
«Von O bis O – von Oktober bis Ostern».

Warum frühzeitig wechseln?

  • Kürzere Bremswege auf kaltem oder nassem Asphalt
  • Bessere Bodenhaftung bei Laub und Frost
  • Erhöhte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden

Wer weiterhin mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert gefährliche Situationen und im schlimmsten Fall auch Versicherungsprobleme.


2. Sehen und gesehen werden: Sichtbarkeit ist im Herbst entscheidend

In der dunkleren Jahreszeit steigt das Unfallrisiko. Nebel und Dämmerung erschweren das Erkennen anderer Verkehrsteilnehmender – insbesondere von Velofahrenden und Fussgängerinnen und Fussgängern.

Tipps für optimale Sichtbarkeit

Für Velofahrende:

  • Helle Kleidung und reflektierende Elemente
  • Funktionierende Beleuchtung: vorne weiss, hinten rot
  • Helm für zusätzlichen Schutz (Pflicht bei schnellen E-Bikes)

Für Fussgängerinnen und Fussgänger:

  • Reflektoren an Kleidung, Taschen oder Rucksäcken
  • Helle oder fluoreszierende Kleidung

Für Autofahrende:

  • Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker regelmässig kontrollieren
  • Scheiben reinigen und Wischerblätter prüfen
  • Geschwindigkeit bei Nebel und Dunkelheit anpassen

Gute Sichtbarkeit rettet Leben – besonders an Fussgängerstreifen und Kreuzungen.


3. Vorsicht bei nassem Laub und Bodenfrost

Herbstlaub ist zwar wunderschön, wird aber schnell zur Gefahr: Nasses Laub wirkt wie Eis und macht die Strassen rutschig. Besonders in Kurven und beim Bremsen kann das kritisch werden – für Auto, Velo und Motorrad gleichermassen.

Hinzu kommt Bodenfrost, der sich in der Nacht oder im Schatten unsichtbar bilden kann. Glatte Stellen sind oft schwer zu erkennen.

So bleiben Sie sicher unterwegs:

  • Geschwindigkeit reduzieren
  • Abstand vergrössern
  • Brems- und Lenkbewegungen sanft ausführen
  • Vorsicht in Waldstücken, Unterführungen und auf Brücken

4. Tiefstehende Sonne: Die unterschätzte Herbstgefahr

Ob beim Pendeln am Morgen oder am frühen Abend – tiefstehende Sonne kann massiv blenden. Nasser Asphalt oder Pfützen verstärken diesen Effekt.

Tipps gegen Blendung:

  • Scheibe innen und aussen sauber halten
  • Sonnenbrille bereithalten
  • Sonnenblende nutzen
  • Genügend Abstand halten
  • Geschwindigkeit anpassen

Gut vorbereitet lässt sich das Risiko deutlich mindern.


5. Rücksicht macht den Unterschied – für alle Verkehrsteilnehmenden

Herbstliche Strassenverhältnisse verlangen besonders viel Aufmerksamkeit. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme wird der Verkehr für alle sicherer.

Grundsatz:
Stärkere Verkehrsteilnehmende achten besonders auf die schwächeren.

  • Autofahrende → auf Velo- und Fussverkehr
  • Velofahrende → auf Fussverkehr
  • Alle → aufeinander

Ein achtsames Miteinander verhindert Unfälle und sorgt dafür, dass alle sicher ans Ziel kommen.


Fazit: Sicher unterwegs durch den Schweizer Herbst

Mit der richtigen Vorbereitung, angepasster Fahrweise und erhöhter Aufmerksamkeit lässt sich der Herbst sicher und stressfrei bewältigen. Winterreifen, gute Sichtbarkeit, vorsichtiges Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme sind die wichtigsten Faktoren, um auch bei Laub, Nebel und frostigen Temperaturen entspannt unterwegs zu sein.