05.11.2025
Sicher unterwegs, sicher geplant – mit Tempo 30
Sichere Strassen für alle sind das Ziel vieler Verkehrsplaner. Ein zentraler Baustein dabei sind Tempo-30-Zonen in Dörfern und Städten. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass sich alle Verkehrsteilnehmenden – ob zu Fuss, mit dem Velo oder im Auto – sicher bewegen können.
Doch was gilt es in einer Tempo-30-Zone zu beachten? Hier finden Sie praktische Tipps und Hintergrundwissen.
Rund 60 % aller schweren Verkehrsunfälle in der Schweiz passieren innerorts. Studien zeigen klar: Je höher die Geschwindigkeit, desto grösser das Risiko und die Schwere von Unfällen.
Tempo 30 reduziert dieses Risiko erheblich – mit Vorteilen für alle:
Tempo 30 bedeutet also: mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität – und kaum Nachteile beim Zeitgewinn.
An Kreuzungen gilt Rechtsvortritt – für alle.
Egal ob mit dem Auto, Motorrad oder Velo: In Tempo-30-Zonen sollten Sie an Kreuzungen besonders aufmerksam sein und den Rechtsvortritt konsequent beachten.
Zu Fuss immer den Überblick behalten.
Fussgängerinnen und Fussgänger dürfen die Strasse grundsätzlich überall queren. Am sichersten ist es jedoch, gut einsehbare Stellen zu wählen, um andere Verkehrsteilnehmende frühzeitig zu sehen und gesehen zu werden.
Rücksicht zeigt Stärke.
Fahrzeuge haben zwar grundsätzlich Vortritt, doch gegenseitige Rücksichtnahme ist entscheidend. Wer aufmerksam fährt oder geht, sorgt dafür, dass alle sicher ankommen.
Das Rettungspotenzial von Tempo 30 ist in der Schweiz noch lange nicht ausgeschöpft. Analysen zeigen, dass sich mit einer flächendeckenden Einführung mindestens ein Drittel aller schweren Unfälle verhindern liesse – ohne den Verkehrsfluss wesentlich zu beeinträchtigen.
Tempo 30 ist damit eine der effektivsten Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit, insbesondere in Wohnquartieren, Schulzonen und Ortszentren.
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