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Die richtige Blicktechnik beim Autofahren – so erkennst du Gefahren schneller

31.03.2026

Die richtige Blicktechnik beim Autofahren | Sicher fahren lernen

Beim Autofahren entscheidet oft der richtige Blick über Sicherheit oder Gefahr. Viele Fahranfänger konzentrieren sich zu stark auf einen Punkt vor dem Fahrzeug und übersehen wichtige Informationen im Umfeld. Wer jedoch die richtige Blicktechnik nutzt, erkennt Gefahren früher und kann schneller reagieren.

In diesem Artikel erfährst du, welche Blicktechniken dir helfen, sicherer im Strassenverkehr unterwegs zu sein.


Warum die Blicktechnik beim Autofahren so wichtig ist

Unsere Augen sind das wichtigste Sinnesorgan im Strassenverkehr. Ein grosser Teil aller Informationen beim Fahren wird visuell aufgenommen. Deshalb spielt die Blickführung eine zentrale Rolle für die Sicherheit.

Viele Unfälle entstehen, weil Fahrer:

  • Gefahren zu spät erkennen
  • zu lange auf einen Punkt fixiert bleiben
  • wichtige Bereiche im Strassenverkehr nicht beobachten

Im VKU am Bahnhof lernst du, wie du deinen Blick gezielt einsetzt, um Verkehrssituationen besser einzuschätzen.


Die Scheibenwischer-Technik

Eine der wichtigsten Methoden beim Autofahren ist die sogenannte Scheibenwischer-Technik.

Dabei bewegst du deinen Blick regelmässig von links nach rechts über die Strasse – ähnlich wie ein Scheibenwischer.

So kannst du gleichzeitig beobachten:

  • den Gegenverkehr
  • Fussgänger am Strassenrand
  • Fahrzeuge vor dir
  • mögliche Gefahren an Kreuzungen

Durch diese Technik erhält dein Gehirn ständig neue Informationen über die Verkehrssituation.


Der Kontrollblick

Der Kontrollblick ist besonders wichtig beim Spurwechsel, Abbiegen oder Überholen.

Dabei überprüfst du deine Umgebung mehrfach:

  1. Blick in den Rückspiegel
  2. Blick in den Seitenspiegel
  3. Schulterblick

Diese Kombination verhindert, dass du Fahrzeuge im toten Winkel übersiehst.

Im VKU am Bahnhof lernst du genau, wann und wie du den Kontrollblick richtig einsetzt.


Der richtige Fokus beim Fahren

Viele Fahranfänger machen den Fehler, eine Gefahr zu lange zu fixieren. Das Problem dabei: Dein Fahrzeug folgt oft automatisch deinem Blick.

Deshalb gilt eine wichtige Regel im Strassenverkehr:

Fahrtrichtung ist Blickrichtung.

Richte deinen Blick immer dorthin, wo du hinfahren möchtest – nicht auf das Hindernis.


Blicktechnik in verschiedenen Fahrsituationen

Je nach Verkehrssituation verändert sich auch deine Blickführung.

Gerade Strasse

Blicke möglichst weit nach vorne in den sogenannten Fluchtpunkt der Strasse. Dadurch kannst du deine Spur besser halten und erkennst Veränderungen früher.


Lange Kurven

Bei langen Kurven solltest du deinen Blick regelmässig auf den inneren Fahrbahnrand oder auf Bodenmarkierungen richten.

So kannst du den Verlauf der Kurve besser einschätzen.


Enge Kurven

In engen Kurven orientierst du dich hauptsächlich am Fahrbahnrand. Dadurch bleibst du sicher in deiner Spur.


Typische Fehler bei der Blickführung

Gerade Fahranfänger machen häufig diese Fehler:

  • zu kurzer Blick nach vorne
  • Fixieren von Gefahren
  • fehlender Schulterblick
  • zu seltene Spiegelkontrolle

Diese Fehler können dazu führen, dass wichtige Informationen im Verkehr übersehen werden.

Im VKU am Bahnhof trainierst du deshalb gezielt deine Wahrnehmung und Blickführung im Strassenverkehr.


Fazit: Die richtige Blicktechnik macht dich zum sichereren Fahrer

Sicheres Autofahren beginnt mit der richtigen Wahrnehmung. Wer seinen Blick aktiv steuert und den Verkehr bewusst beobachtet, erkennt Gefahren deutlich früher.

Gerade für Fahranfänger ist die Blicktechnik eine der wichtigsten Fähigkeiten im Strassenverkehr.

Wenn du lernen möchtest, wie du deine Blickführung verbesserst und Gefahren schneller erkennst, findest du alle Informationen zum Kurs beim VKU am Bahnhof.