10.04.2026
Die Einführung der einjährigen Lernphase ab 17 Jahren verfolgt ein klares Ziel:
👉 Mehr Fahrpraxis vor der Prüfung – und damit mehr Sicherheit danach.
Doch zeigt sich dieser Effekt tatsächlich im Strassenverkehr?
Die Auswertung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) liefert eine klare Antwort:
Ja – die Verkehrssicherheit verbessert sich messbar nach der Führerprüfung.
Ein zentraler Faktor ist die gesammelte Fahrpraxis:
👉 Insgesamt ergibt sich:
Die Lernphase führt zu mehr praktischer Fahrerfahrung.
Diese zusätzliche Praxis entsteht vor allem durch private Übungsfahrten, die über die gesamte Lernphase verteilt stattfinden.
Bei der Analyse des Fahrverhaltens zeigt sich:
👉 Wichtig:
Fahrstil und Gefahrenbewusstsein werden stark von anderen Faktoren beeinflusst, wie:
Die Lernphase allein erklärt diese Unterschiede nicht vollständig.
Auch bei selbst berichteten Ereignissen ergibt sich ein konstantes Bild:
👉 Subjektiv betrachtet bleibt das Risiko gleich.
Entscheidend sind die objektiven Daten – und diese zeigen ein deutliches Ergebnis:
👉 Diese Rückgänge sind statistisch signifikant.
Um externe Entwicklungen auszuschliessen, wurde eine Kontrollgruppe analysiert:
👉 Schlussfolgerung:
Die Verbesserung ist direkt auf die neue Lernphase zurückzuführen.
Die positiven Effekte lassen sich klar erklären:
Lernende sammeln Erfahrung in unterschiedlichen Verkehrssituationen.
Praxis findet nicht nur in der Fahrschule, sondern im echten Verkehr statt.
Unsicherheiten werden bereits während der Lernphase erkannt und korrigiert.
👉 Dadurch starten Neulenkende sicherer in den Strassenverkehr.
Die Analyse zeigt ein klares Bild:
👉 Die Lernphase erfüllt ihren Zweck:
Sie verbessert die Verkehrssicherheit genau dort, wo es entscheidend ist – nach dem Einstieg ins selbstständige Fahren.
👉 Mehr Informationen zur Fahrausbildung und Kursen:
vkuambahnhof.ch