05.04.2026
Mit der Einführung der Lernphase ab 17 Jahren wurde die Fahrausbildung in der Schweiz grundlegend angepasst. Neben der Verkehrssicherheit stellt sich eine zentrale Frage:
👉 Führt der frühere Einstieg zu mehr Verkehr – und verändert sich das Alter der Fahrschülerinnen und Fahrschüler?
Die Auswertung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) liefert dazu klare Antworten.
Ein zentrales Ergebnis:
Die Altersverteilung hat sich nicht verändert – sondern lediglich verschoben.
Das bedeutet:
👉 Die gesamte Altersverteilung ist somit praktisch um ein Jahr nach vorne gerückt.
Die Neuregelung hat dazu geführt, dass:
👉 Der Einstieg erfolgt früher – das Verhalten bleibt gleich.
Neben dem früheren Einstieg zeigt sich ein weiterer klarer Effekt:
Die längere Lernphase von mindestens einem Jahr wird aktiv genutzt, um mehr Fahrpraxis zu sammeln.
👉 Viele dieser Fahrten dienen ausschliesslich dem Üben und wären ohne die Regelung nicht entstanden.
Die kurze Antwort: Ja – aber nur in geringem Ausmass.
Warum entsteht Mehrverkehr?
Einordnung:
👉 Die Auswirkungen auf das Verkehrsvolumen sind vorhanden, aber gering.
Die Neuregelung führt zu zwei parallelen Entwicklungen:
Diese Kombination sorgt für:
Die Anpassung der Lernphase zeigt klare strukturelle Veränderungen:
👉 Entscheidend ist:
Die zusätzlichen Fahrten dienen dem Lernen – und tragen damit zur Verbesserung der Fahrkompetenz bei.
👉 Mehr Informationen zur Fahrausbildung und Kursen:
vkuambahnhof.ch